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	<title>Fearlessinsomnia&#039;s Blog</title>
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		<title>You and I are like oil and water&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 19:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fearlessinsomnia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spontanes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;and we&#8217;ve been trying to mix it up. We&#8217;ve been dancing on a volcano And we&#8217;ve been crying, crying, crying Over blackened soles Babe, this wouldn’t be the first time It will not be the last time There is no parasol that could shelter this weather We&#8217;ve been lying to each other Hey! Babe! Let&#8217;s [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=40&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color:#339966;">&#8230;and we&#8217;ve been trying to mix it up.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#339966;">We&#8217;ve been dancing on a volcano<br />
And we&#8217;ve been crying, crying, crying<br />
Over blackened soles</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#339966;">Babe, this wouldn’t be the first time</span><span style="color:#339966;"><br />
It will not be the last time<br />
There is no parasol that could shelter this weather</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#339966;">We&#8217;ve been lying to each other</span><span style="color:#339966;"><br />
Hey! Babe! Let&#8217;s just call it, call it, call it<br />
Ohhhhhhhh&#8230;. what it is!</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#339966;">(Incubus &#8211; Oil and water)</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Und wieder einmal habe ich es nicht geschafft. Ich hab mich schon monatelang nicht mehr bei dir gemeldet, lieber Blog. Dennoch hoffe ich inständigst, dass du mir verzeihen wirst. Es ist viel passiert in der letzten Zeit. Ich hab das Gefühl, dass ich jetzt wieder mit beiden Beinen im Leben stehe. Ich habe das Gefühl, dass alles so anders ist, als früher &#8211; beim letzten Artikel, den ich gepostet habe. Wenn ich mir diesen Artikel heute durchlese, kann ich nicht einmal mehr schmunzeln. Wie naiv war ich bitte? Wie instabil war ich, wie depressiv war ich? Ich kann mir das zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht vorstellen, so etwas zu fabrizieren. Ich würde mich dafür schämen. Aber ich tu es mal damit ab, dass ich damals einfach verzweifelt war, und im Zuge dieser grausigen Verzweiflung hab ich alles an meinem Blog ausgelassen, der Arme (wenn &#8222;er&#8220; ein er ist, das hab ich noch nicht entschieden&#8230;).</span></p>
<p style="text-align:justify;">Komisch, wenn man so darüber nachdenkt, wie es früher war und wie man sich heute fühlt. Mein Freund und ich sind immer noch zusammen =) Und es war alles anders, nach seinem Urlaub, aber es war alles besser. Es wurde alles besser, und jetzt ist unsere Beziehung ausgereift, stabil und dennoch immer noch innovativ und aufregend. Darüber kann ich mich absolut nicht beklagen (schon gar nicht, wenn ich berechtigterweise davon ausgehen muss, dass er das hier liest &#8211; Scherz bei Seite).</p>
<p style="text-align:justify;">Gefühlsmäßig gehts mir gut. Das riesige Loch, in das ich voriges Jahr gefallen bin ist scheinbar zugebuddelt. Manchmal spüre ich noch etwas Erde zwischen meinen Zehen, aber das ist okay. Man soll seine Vergangenheit ja auch nicht vergessen. Ganz im Gegenteil.</p>
<p style="text-align:justify;">Und in meiner Heimatstadt fühle ich mich wohler denn je. Ich habe mich eingelebt, und die Freunde, die ich hier gefunden habe, würde ich gegen nichts und niemanden tauschen. Auf einer intellektuellen und erwachsenen Basis mit gleichgesinnten Individuen Diskurs zu führen, über Dinge die das Leben betreffen &#8211; das ist einfach herrlich. Zusätzlich auch noch auf derselben Wellenlänge zu sein &#8211; das ist das Pünktchen auf meinem I.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#339966;"><strong>Nun aber zum eigentlichen heutigen Thema&#8230;. </strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#008000;"><em>&#8222;You and I are like oil and water, and we&#8217;ve been trying to mix it up&#8230;&#8220;</em></span></p>
<p style="text-align:justify;">Warum diese Einleitung? Das Thema dieses Liedes passt einfach zu den Gedanken, die ich schon seit einiger Zeit hege. Es kommt nicht ganz von ungefähr, dass ich unter anderem Philosophie studiere. Ich liebe es, mir Gedanken über alles und jeden zu machen. Ich könnte meine Gedanken immer weiter spinnen, so lange, bis mir nichts mehr einfällt &#8211; und über meine Hirngespinste zu sprechen macht mir irrsinnigen Spaß.</p>
<p style="text-align:justify;">Zurzeit denke ich über das Leben an sich nach. Ich habe eine für mich ganz plausible Theorie, die auch nicht dem Menschenverstand widerspricht: Uns passieren gute Dinge, nur damit schlechte Dinge nachkommen können und umgekehrt. Soll man sich nun über etwas Positives freuen, wenn man doch genau weiß, dass es nur für einen Moment verweilt &#8211; dieses gute Gefühl &#8211; und wenn man sich sicher sein kann, dass einem bald darauf das nächste Übel den Boden unter den Füßen wegreißt?</p>
<p style="text-align:justify;">Klar hat jeder Mensch seine Lasten zu tragen. Manche mehr, manche weniger. Aber es fällt doch auf, dass wenn man noch so glücklich ist, dass wenn man noch so sehr daran glaubt, dass man alles hat, was man braucht, gerade dann die schlimmsten Dinge passieren, die einen sozusagen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Es klingt pessimistisch, wenn ich behaupte, dass man sich über Positives nicht so sehr freuen kann, weil man Angst davor haben muss, dass dieses gute Ereignis durch ein noch viel schlimmeres oder schlechters zerschmettert werden könnte &#8211; aber ich sehe das einfach so. Ich kenne einige Menschen von denen ich behaupten würde, dass sie grundsätzlich glückliche Menschen waren &#8211; bis etwas eingetroffen ist, dass sie zerstört hat und ein ganz beträchtlicher Teil der Seelen dieser Menschen wird immer davon betroffen sein, da können noch so gute Dinge nachkommen. Explizite Beispiele möchte ich jetzt nicht nennen, es geht doch um das Grundsätzliche: <strong>Behüte ich mich selbst davor, mich zu sehr über etwas zu freuen, so beuge ich dem noch tieferen Fall vor</strong> &#8211; ich kann mich damit schützen. Ein Schutzmechanismus, der nur menschlich ist. Klar soll man nicht die Freude am Leben &#8211; an den schönen Dingen im Leben &#8211; verlieren, aber <strong>man sollte sich bewusster werden, das alles vergänglich ist</strong>. Nicht nur das Leben an sich, sondern auch alles andere.</p>
<p style="text-align:justify;">Nichts bleibt so wie es ist. Veränderungen prägen unser Leben, und man sollte positive wie negative Ereignisse bewusster erleben und sich darauf konzentrieren, <strong>dass das Leben so wie eine Münze ist: es hat zwei Seiten</strong>. Wer die Münze wirft, diese Frage habe ich mir noch nicht gestellt. Damit befasse ich mich ein anderes Mal.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fearlessinsomnia.wordpress.com/40/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=40&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>What is love but the strangest of feelings?</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 20:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fearlessinsomnia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[What is love but the strangest of feelings? A sin you swallow for the rest of your life? You&#8217;ve been looking for someone to believe in. To love you, until your eyes run dry. How do you love with fate full of rust? How do you turn what the savage take? You`ve been looking for [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=34&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color:#339966;">What is love but the strangest of feelings?<br />
A sin you swallow for the rest of your life?<br />
You&#8217;ve been looking for someone to believe in.<br />
To love you, until your eyes run dry.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#339966;">How do you love with fate full of rust?<br />
How do you turn what the savage take?<br />
You`ve been looking for someone you can trust.<br />
Who will love you, again and again.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#339966;">(Razorlight &#8211; Wire to Wire)<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Jetzt habe ich es wieder mal geschafft. Einige Zeit habe ich nichts veröffentlicht, und dass, weil ich schlicht und einfach zu faul war, schreibfaul. Ich und schreibfaul, klar das muss wohl etwas bedeuten! Ich hatte ziemlich gute Ablenkung gehabt, nämlich den Menschen, den ich wohl am meisten liebe: meinen Freund. Tja, wir waren sogar zusammen im Urlaub, ironischerweise bei seiner Schwiegermutter in Spe und es hat ausnahmsweise mal alles geklappt. Vielleicht liegt es daran, dass diese Tage so wunderschön waren, dass ich mich glatt daran gewöhnt habe, ihn jeden Tag an meiner Seite zu haben, dass ich jetzt hier sitze und mir Gedanken mache, über unsere Beziehung und ob alles in Ordnung ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich bin nicht gerne alleine, überhaupt nicht. Das liegt auch an meiner etwas schwierigen Vergangenheit, über die ich jetzt gar nicht erst sprechen will, weil das doch nur alte Wunden aufreißt. Jetzt fühle ich mich gerade aber so alleine, dass ich nur noch Heulen kann. Mein WG-Mitbewohner ist schon seit Tagen nicht mehr da, und in dieser großen Wohnung werde ich verrückt. Meine Schwester hat keine Zeit, weil sie arbeitet &#8211; ansonsten ist sie der Rettungsreifen, der mich so oft vor dem Ertrinken bewahrt. Meine Freunde sind allesamt meilenweit entfernt und haben etwas Besseres zu tun, als kurz vor 23 Uhr mit mir zu telefonieren. Und meine wohl wichtigste Bezugsperson sitzt gerade eben auf Rhodos. So weit weg, und ich fühle mich einfach nur dreckig. Er musste diesen Urlaub ja noch buchen, und ich verstehe es auch. Ich will auch nicht, dass er ein schlechtes Gewissen hat, deshalb versuche ich, ihm so wenig wie möglich von meiner Depression zu erzählen. Er meinte einmal am Telefon, er hätte Angst um mich. Schon setzte ich meine Maske auf, ich hab schnell wieder den fröhlichen Menschen gespielt. Ich habe so getan, als käme ich mit alldem zurrecht, aber verdammt nochmal DAS KOMME ICH NICHT!</p>
<p style="text-align:justify;">Ständig frage ich mich, ob er auch an mich denkt, er sagt mir zwar, dass es sowieso den ganzen Tag so sei, aber ich kann das nicht glauben. Für ihn ist doch alles so viel leichter! Würde ich am Meer sein, in der prallen Sonne und tun und lassen können, was ich wollte, würde ich wahrscheinlich nur wenige Gedanken an Zuhause verschwenden. Ich habe schon viel erlebt und wurde oft verletzt, und einem Menschen zu vertrauen fällt mir schwer. Es liegt aber eigentlich hauptsächlich nicht daran, dass ich mich so schlecht fühle. Viel mehr ist es die Tatsache, dass ich ohne ihn so schwach bin. Ich fühle mich so leer und so allein, ich fühle mich, als hätte ich keine Macht mehr über das was passiert. Ich weiß nicht, ob ich das noch so lange überstehe. Ich sehne mich nach seiner Nähe, und nach der Kraft, die er mir gibt. Ich habe Angst, dass später alles anders ist, dass wenn er zurück kommt ich ihm in die Augen sehe, und dass es einfach nicht mehr dasselbe ist. Ich will das hier nicht verlieren, und ich fühle mich schlecht, weil ich mich nicht schlecht fühlen soll. Ich kann nicht so stark sein, weil ich es einfach nicht bin. Ich kann mich nicht um 180 Grad drehen, auch wenn er das will oder verlangt. Ich bin ich und ich brauche ihn, aber irgendwie versteht er das nicht. Irgendwie will ich ihm das alles gar nicht sagen, weil ich mich dafür schäme. Und weil ich Angst habe, dass ich ihn mit meinen Gefühlen erdrücke. Ich will ihn nicht verlieren, weil ich weiß, dass ich dann nicht mehr weitermachen könnte. Ich weiß nicht mehr, ob es für mich gesund ist, solche Gefühle zu haben. Ich weiß nicht mehr, ob diese Beziehung gesund für mich ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn man jemanden so sehr verehrt, dann frage ich mich, ob das nicht zu viel wird. Ich frage mich, ob mich diese Gefühle nicht irgendwann übermannen. Was ist, wenn es aus ist? Was soll ich dann machen? Wäre es nicht besser, das Ganze jetzt zu beenden, bevor alles noch schlimmer wird?</p>
<p style="text-align:justify;">Keine Ahnung, ich mache mir einfach viel zu viele Gedanken und steigere mich in Dinge hinein, die halb so schlimm sind. Ich will einfach nur, dass er zurück kommt, und dass er mich noch genauso liebt wie vorher, und ich ihn auch, und dass wir beide so weitermachen können wie bisher, weil es mit ihm einfach so wunderschön ist. Ich liebe diesen Menschen, und das von ganzem Herzen. Das drückt meine Gefühle wahrscheinlich gar nicht richtig aus, weil es &#8222;mehr&#8220; ist. Er ist der Richtige, das weiß ich, aber warum fühlt es sich dann momentan trotzdem so falsch an? Warum fühle ich mich so beschissen? Soll Liebe nicht eigentlich etwas Schönes sein, und wird sie das wieder?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fearlessinsomnia.wordpress.com/34/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=34&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Freedom&#8230;yeah right&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fearlessinsomnia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
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		<description><![CDATA[Essay zu einem Auszug aus &#8222;Was bedeutet das alles?&#8220; von Thomas Nagel. „Sie mögen sehr zornig auf jemanden sein, der auf einer Party in Ihrer Wohnung Ihre gesamten Glenn-Gloud-Platten stiehlt, nehmen Sie jedoch an, Sie glaubten, seine Handlung stand aufgrund seiner Natur und der Situation von vorneherein fest. Nehmen Sie an, Sie glaubten, dass alles, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=30&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align:justify;">Essay zu einem Auszug aus &#8222;<span style="color:#808000;"><strong>Was bedeutet das alles?</strong></span>&#8220; von <strong>Thomas Nagel.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><em>„Sie mögen sehr zornig auf jemanden sein, der auf einer Party in Ihrer Wohnung Ihre gesamten Glenn-Gloud-Platten stiehlt, nehmen Sie jedoch an, Sie glaubten, seine Handlung stand aufgrund seiner Natur und der Situation von vorneherein fest. Nehmen Sie an, Sie glaubten, dass alles, was er bisher getan hat, die früheren Handlungen inbegriffen, die zur Bildung seines Charakters beitrugen, durch die vorangegangenen Umstände determiniert war. <strong>Könnten Sie ihn immer noch für sein erbärmliches Verhalten verantwortlich machen? Wäre es nicht vernünftiger, ihn als eine Art Naturkatastrophe anzusehen – als wären Ihre Platten von Termiten aufgefressen worden?</strong></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Hierüber sind die Leute unterschiedlicher Meinung. Einige glauben, dass niemand, falls Determinismus wahr ist, sinnvollerweise für etwas gelobt oder getadelt werden kann, wie man auch den Schnee nicht dafür loben oder tadeln kann, dass er fällt. Andere glauben, dass es selbst dann noch sinnvoll ist, gute Handlungen zu loben oder schlechte zu tadeln, wenn diese Handlungen unausweichlich waren. Schließlich bedeutet der Umstand, dass jemandes schlechtes Verhalten vorherbestimmt war, nicht, dass er sich nicht schlecht verhalten hat. Wenn er Ihre Platten stiehlt, so ist dies ein Zeichen von Rücksichtslosigkeit und Unehrlichkeit, ob es nun vorherbestimmt war oder nicht. Überdies wird er es wahrscheinlich wieder tun, wenn wir ihn nicht zur Rechenschaft ziehen oder vielleicht sogar bestrafen.</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Andererseits betrachten wir ihn, wenn wir annehmen, dass seine Tat vorherbestimmt war, dann eher wie einen Hund, der dafür bestraft wird, dass er am Teppich kaut. Wir halten ihn nicht verantwortlich für das, was er getan hat; wir sind nur darum bemüht, sein künftiges Verhalten zu beeinflussen. Ich für meinen Teil glaube nicht, dass es sinnvoll ist, jemanden dafür zu tadeln, etwas getan zu haben, dass er unmöglich nicht tun konnte (obgleich der Determinismus natürlich impliziert, dass es vorherbestimmt war, dass ich dies nicht für sinnvoll halten würde).“</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Angesichts des Textes von Thomas Nagel zum Thema Willensfreiheit und nach umfangreicher Befassung mit den Kernaussagen musste ich erkennen, dass die Theorie des Determinismus für mich nicht in Frage kommt.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Wenn unser Leben vorherbestimmt ist, jeder einzelne Ablauf &#8211; warum frage ich mich dann überhaupt noch nach dem Sinn, warum frage ich mich „Wieso bist du gestern lange wach geblieben, obwohl du wusstest, dass du heute früh aufstehen musst?“, und heute frühmorgens – müde wie ich bin – ärgere ich mich über meine gestrige Entscheidung – aber warum das alles? Ist die Tatsache, dass ich mich über eine meiner Entscheidungen ärgere wiederum vorbestimmt? Ich könnte mich ja dazu entscheiden, nicht verärgert zu sein und mir einfach denken: „Dafür hatte ich gestern noch viel Spaß, weil ich mir diese Fernsehsendung auf einem deutschen Privatsender angesehen habe.“ Das mache ich aber nicht, da ich von Natur aus ein sehr bereuender Mensch bin, jemand, den das schlechte Gewissen schnell mal plagt. Aber bin ich das von „Natur aus“? Kann ich von „Natur aus“ ein bereuender Mensch sein, kann mir meine Erbanlage sämtliche Charaktereigenschaften mitgegeben haben, und ich habe gar keine andere Wahl, anders zu handeln, anders zu empfinden?! Kann ich mich selbst entscheiden, ob ich etwas bereue?! Habe ich überhaupt den freien Willen, egal ob es darum geht, mich über etwas zu ärgern, zu dem ich mich augenscheinlich selbst und aus freiem Willen entschieden habe?! Oder ist sowieso alles vorherbestimmt?</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Jede Handlung, jede meiner Taten, jede meiner Entscheidungen, einfach mein ganzes Leben? Ist es vorherbestimmt, dass manche Menschen todkrank werden und früher sterben müssen und wieso trifft es ausgerechnet diese Menschen? Ist es vorherbestimmt bzw. wurde irgendwann festgelegt, dass es überhaupt Krankheiten gibt bzw. dass Epidemien ausbrechen? Armut, Hunger, Krieg – sind diese Dinge vorherbestimmt, und wurde festgelegt welche Menschen es besonders hart trifft? Hatten diese Menschen eine Wahl, hatten sie die Möglichkeit, ihr Schicksal umzukehren und dem Leid zu entgehen?</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Ist es vorherbestimmt, dass ich heute an diesem Ort bin und nicht ganz wo anders? Habe ich mich frei dazu entschieden, frei nach meinem Willen, oder bin ich nur hier, weil irgendeine „höhere Macht“ dies vorbestimmt hat? Und wenn unser aller Leben von unserer Geburt an bis ins Alter geplant und vorherbestimmt ist &#8211; sämtliche Schickssalschläge, Krisen, Bewältigungen von Problemen, sämtliches Glück und sämtlicher Ärger – gibt es dann überhaupt Entscheidungen, die wir selbst treffen können? Haben wir überhaupt die Wahl, unser Leben so zu leben, wie wir es als „richtig“ empfinden? Haben wir überhaupt die Möglichkeit, aus freiem Willen zu handeln, gibt es vielleicht ein paar wenige Entscheidungen die wir wirklich selbst treffen, vielleicht Entscheidungen die zu einschneidenden und für unser Leben bedeutsamen Erlebnissen führen? Oder wird uns nur vorgetäuscht bzw. täuschen wir uns selbst vor, dass wir bewusst handeln, dass wir unser Handeln und daraus folgend unseren Lebensweg bestimmen? Wenn ja, wer will uns das glaubend machen?! Gibt es eine „höhere Macht“, oder hat vielleicht Gott persönlich damit zu tun? Gibt es überhaupt irgendein „Wesen“, das über uns bestimmt? Könnte es nicht eigentlich sein, dass wir uns alles, was passiert, sowieso nur vorstellen und dass die Dinge nur in unserem Bewusstsein existieren, jedoch nicht in der Wirklichkeit?</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Zugegeben, es ist nicht einfach, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Denn strenger Determinismus schließt freien Willen aus, er schließt auch Zufälle und „Wunder“ aus. Ich glaube nicht an Zufälle und ich bin auch der Meinung, dass es keine „Wunder“ gibt. Trotzdem kann ich nicht daran glauben, dass unser Leben vorherbestimmt ist. Freier Wille besteht. Ich kann mich frei dazu entscheiden, was ich mit meinem Leben anfange. Ich kann freie Entscheidungen treffen und ich kann selbst wählen, was meiner Ansicht nach gut für mich und meine Mitmenschen ist und was nicht. Jeder Mörder, jeder Pädophile und jeder Vergewaltiger hat sich frei dazu entschieden, eine Straftat zu begehen. Veranlagung spielt hier meiner Meinung nach keine Rolle. Es spielt keine Rolle, ob der Täter psychisch krank ist, denn er hatte immer noch seinen freien Willen. Aus freiem Willen hat er gehandelt, und die Konsequenz daraus ist, dass er für seine Taten zu bestrafen ist. Dass jemand ein Kind entführt und missbraucht, es dann tötet und dann unter der Erde vergrabt – ich kann und will mir nicht vorstellen, dass er nur diese eine Wahl hatte. Würde ich mir dies einreden, so würde mein Weltbild zerstört sein. Denn irgendwie rechtfertigt diese Einstellung sein Handeln. Wie Nagel sagt, der Schnee wird auch nicht dafür „bestraft“, dass er fällt, weil er keine andere Wahl hat. Würde ich annehmen, dass ein Mörder keine andere Wahl hatte, dürfte ich auch nicht der Meinung sein, dass er bestraft werden muss. Ich würde es nicht für sinnvoll halten können, jemanden für etwas zu bestrafen, dem er gar nicht entgehen konnte, weil es vorherbestimmt war.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Auf ein Problem stoße ich auch bei dem Beispiel mit den gestohlenen Platten, welches Nagel bereit stellt und mit der Ansicht ob es sinnvoll ist, Menschen für gute Taten zu loben bzw. Menschen für schlechte Taten zu tadeln. Nehmen wir an, ich würde davon ausgehen, dass es vorherbestimmt war, dass mir mein Handy am Südtirolerplatz von einem jungen Burschen gestohlen worden ist – könnte ich mich mit dieser Ansicht einfach zufrieden geben? Könnte ich versuchen, so wie Nagel es vorschlägt, mir dabei zu denken: „Okay, da alles vorherbestimmt ist, konnte der Junge mir mein Handy unmöglich nicht stehlen. Er konnte sich nicht anders entscheiden, er hatte keine Wahl. Sollte er für etwas bestraft werden, das er unmöglich nicht tun hätte können? Möchte ich für die Konsequenzen meines Handelns bestraft werden, obwohl ich doch selbst gar keine andere Wahl hatte?“ Die Antwort ist nein!</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Natürlich würde ich in diesem Fall zur Polizei gehen und Anzeige erstatten und natürlich würde ich wütend sein, ich würde mich über mich selbst ärgern, aber vor allem über diesen gewissenlosen Menschen, ich würde ihn als armselig beschimpfen und nach Gerechtigkeit verlangen. Wahrscheinlich würde ich sogar wollen, dass er bestraft wird. Ob dies sinnvoll wäre oder nicht – diese Frage würde ich mir erst gar nicht stellen. Dieser Junge hatte die Möglichkeit sich anders zu entscheiden. Er musste eine andere Möglichkeit offen gehabt haben, denn alles andere kann ich mir nicht vorstellen. Ich bin nicht in der Lage, mir vorzustellen, dass alles vorherbestimmt ist. Es ist unmöglich, dass vorherbestimmt ist, ob jemand „gut“ oder „böse“ ist, es ist unmöglich nur daran zu denken, dass wir Menschen für unsere Taten keine andere Wahl hätten. Denn dann könnte man auch behaupten, dass sämtliche Diktatoren, welche unzählige Menschen am Gewissen haben, keine andere Wahl hatten, dies würde implizieren, dass sämtliche Schandtat deshalb erfolgt ist, weil es keinen anderen Ausweg gab. Nein, ich will mir dies nicht vorstellen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Menschen haben das Bedürfnis, für gute Taten gelobt zu werden, genauso wie sie es brauchen, dass man sie zurrecht weist, wenn sie etwas falsch machen. Wie sollte man sonst aus seinen Fehlern lernen, wie sollte man sonst lernen, sich das nächste Mal „richtig“ zu entscheiden?! Klar ist hier wiederum schwer einzustufen, was „richtig“ ist und was „falsch“ ist. Moralisch „richtig“ zu handeln ist für mich etwas, das Bedeutung hat. Ich habe es versucht, mir vorzustellen, dass es Determinismus gibt. Ich habe versucht, mir vorzustellen, dass es keine Verantwortlichkeit gibt, weil jeder Mensch handelt, wie er handeln „muss“, wie es für ihn vorhergesehen bzw. festgelegt ist. Aber ich bin bei diesem Versuch kläglich gescheitert. Man kann sich frei für etwas entscheiden, und man ist auf jeden Fall verantwortlich für das, was man tut!</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
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		<item>
		<title>Until it sleeps&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fearlessinsomnia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaflosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Mai 2009 Dunkelheit. Das Geräusch eines motorisierten Nachtschwärmers ist alles, was in diese einsame Atmosphäre eindringt, die sich mein Zimmer nennt. Schatten wandern über die kahlen Wände, die ein Abbild meines Lebens sind. Einsamkeit. Hoffnungslosigkeit. Wut. Meine Vergangenheit holt mich wieder einmal ein und ich frage mich allmählich, wie oft das noch passieren soll?! Soll [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=22&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="color:#808000;"><br />
</span></h1>
<p><em><strong>Mai 2009</strong></em></p>
<p style="text-align:justify;">Dunkelheit. Das Geräusch eines motorisierten Nachtschwärmers ist alles, was in diese einsame Atmosphäre eindringt, die sich mein Zimmer nennt. Schatten wandern über die kahlen Wände, die ein Abbild meines Lebens sind. Einsamkeit. Hoffnungslosigkeit.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Wut.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Meine Vergangenheit holt mich wieder einmal ein und ich frage mich allmählich, wie oft das noch passieren soll?! Soll ich irgendwas daran ändern, soll ich mich bei Freunden aussprechen oder soll ich Hilfe bei meiner Familie suchen? Nein, ganz bestimmt nicht, wenn es doch großteils die Fehler meiner Familie waren, wegen jenen ich mich jetzt so alleine fühle. Ich fühle den Schweiß auf meiner Stirn, und da kommen sie wieder, diese Bilder. Bilder spielen sich vor meinem inneren Auge ab, Bilder, die mich meistens in der Nacht verfolgen. Bilder aus meiner Vergangenheit. Mein Atem wird anfangs schwächer, dann bekomme ich diese Angst und es fühlt sich an, als würde jemand meinen Hals mit einem Stahlseil zuschnüren. Schmerz erfüllt meinen Körper und mein Pulsschlag wird schneller. Ich fühle mich allmählich paranoid und fasse mir an meinen Brustkorb, welcher unruhig auf und ab geht. Ich muss mich konzentrieren, muss versuchen, wieder Halt zu bekommen. Ich darf mich da nicht mitreißen lassen, das weiß ich ganz genau. Und dennoch fängt mein ganzes Zimmer zu wackeln an, und ich schreie angsterfüllt auf. Was die Nachbarn sich dabei denken, frage ich mich schon lange nicht mehr. Das einzige was in diesem Moment zählt ist, dass ich mich wieder beruhige, und das kann ich nur, indem ich nicht mehr daran denke, doch umso mehr ich versuche, nicht daran zu denken – umso mehr muss ich darüber nachdenken, umso mehr Bilder, Erlebnisse, Erinnerungen kommen in mir hoch und umso verzweifelter werde ich.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">„Such dir endlich Hilfe…“, haben sie schon so oft zu mir gesagt. Sie? Ich habe mich bisher nur zwei Menschen in meinem näheren Umfeld anvertraut, ihnen erzählt, was mich plagt und warum das so ist. Ich habe von meinem schlaflosen Nächten erzählt, und davon, wie es mir dabei geht. „Du darfst dich nicht ewig an den Erlebnissen aus deiner Vergangenheit mokieren, das hält dich auf, das bremst dich. Du musst mit jemandem darüber reden, der dir explizit helfen kann. Du musst dich jemandem anvertrauen, der dir nicht nahe steht. Nur so kannst du darüber hinweg kommen.“ Diese Worte hallen immer und immer wieder in meinen Ohren, und immer noch frage ich mich nach dem Sinn von alledem? Ich habe lange genug dafür gebraucht, mich gegenüber diesen beiden Menschen zu öffnen, und nicht mal meine Familie, meine engsten Freunde – mein innerer Kreis sozusagen – weiß darüber Bescheid, und ich habe nicht die Kraft, mit ihnen darüber zu reden, was mich belastet. Warum sollte ich also mit jemand komplett Fremden darüber sprechen? Warum eine andere Meinung einholen, wenn ich es doch alleine schaffen kann.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Doch kann ich das? Jetzt wo ich wieder alleine in meinem Bett liege und mich selbst plage, obwohl ich das gar nicht will, schäme ich mich. Ich schäme mich für mich selbst, und für das, was ich denke. Ich schäme mich dafür, dass es mir schlecht geht, weil ich merke, dass ich einfach nicht das bin, was ich immer sein wollte. Ich wollte immer stark sein, auf keinem Fall wollte ich ein kaputtes Wrack sein, dessen Familie nicht mehr weiter weiß, doch in meinem Falle bin ich mir nicht mal sicher, ob sich meine Familie dessen bewusst ist, wie es mir geht. Im Alltag bin ich stets fröhlich, die gut gelaunte Person, ständig ein Lächeln auf den Lippen. Außer es passiert etwas, das mich erinnert, das mich innerlich aufwühlt. Dann kann ich meine Schale nicht mehr länger bewahren, und mein Panzer fällt von mir ab. Diese Unnahbarkeit tut mir selbst weh, und irgendwie möchte ich, dass es jemandem auffällt. „Sei doch nicht immer so depressiv…“, hat meine Schwester einmal zu mir gesagt. Damals habe ich bloß gelächelt, und gemeint: „Ja ja…“, aber innerlich hatte sie mich damit aufgewühlt. War ihr etwa aufgefallen, was mit mir los war? Hatte sie endlich einmal realisiert, wie hart das alles für mich eigentlich war, oder war das bloß so ein Spruch? Immer wieder frage ich mich, ob sie weiß, wie es mir geht und ob es ihr vielleicht manchmal ähnlich wie mir geht? Ob sie auch diese Schlaflosigkeit plagt? Ob sie sich auch manchmal so alleine fühlt, ob sie auch manchmal unsere Vergangenheit einholt?</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Dann sehe ich Menschen, denen es viel schlimmer ergangen ist, wie mir, wie uns. Und ich fühle mich schlecht. Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt, die ein weitaus schlimmeres Schicksal haben, die weitaus mehr durchmachen mussten, als ich. Ich weiß nicht, ob ich das Recht dazu habe, mich überhaupt zu beschweren und vielleicht ist das auch ein Grund dafür, warum ich mit niemandem darüber sprechen will.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Da bleibe ich lieber alleine mit meinen Sorgen, ich will ja auch niemanden runterziehen und schon gar nicht will ich das Mitleid von anderen. Ich fühle mich schlecht, weil ich das Gefühl habe, ich muss mich schlecht fühlen. Irgendwas tief in mir sagt mir, dass ich schlecht bin und dass ich all das, was ich jetzt habe, gar nicht verdient habe. Ich fühle mich, als würde ich alledem nicht gerecht werden. Meine Motivation sinkt in den Keller und ich fühle mich schuldig, weil ich einfach schlecht bin und weil ich niemals schlecht sein wollte. Ich hab mir immer eingeredet, dass ich nicht so werden will. Niemals. Und trotzdem kann ich dem Ganzen nicht entrinnen. Es ist als ob ich in einem Teufelskreis gefangen wäre, aus dem ich niemals wieder hinaus komme. Alleine schon, all das hier zu schreiben fällt mir so schwer, dass ich weinen muss. Ich fühle diesen Druck in meinem Brustkorb, als würden diese Gefühle mich zerreißen. Und wenn ich mich dann wieder ins Bett lege, heute Abend, dann weiß ich schon, was auf mich zukommt.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Dunkelheit. Das Geräusch eines motorisierten Nachtschwärmers ist alles, was in diese einsame Atmosphäre eindringt, die sich mein Zimmer nennt. Schatten wandern über die kahlen Wände, die ein Abbild meines Lebens sind. Einsamkeit. Hoffnungslosigkeit.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Wut.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><em><strong><span style="color:#808000;">Dazu &#8222;Until it Sleeps&#8220; &#8211; Metallica</span></strong></em></p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Where do I take this pain of mine<br />
I run but it stays right by my side</p>
<p>So tear me open and pour me out<br />
There&#8217;s things inside that scream and shout<br />
And the pain still hates me<br />
So hold me until it sleeps</p>
<p>Just like the curse, just like the stray<br />
You feed it once and now it stays<br />
Now it stays</p>
<p>So tear me open but beware<br />
There&#8217;s things inside without a care<br />
And the dirt still stains me<br />
So wash me until I&#8217;m clean</p>
<p>It grips you so hold me<br />
It stains you so hold me<br />
It hates you so hold me<br />
It holds you so hold me<br />
Until it sleeps</p>
<p>So tell me why you&#8217;ve chosen me<br />
Don&#8217;t want your grip, don&#8217;t want your greed<br />
Don&#8217;t want it</p>
<p>I&#8217;ll tear me open make you gone<br />
No more can you hurt anyone<br />
And the fear still shakes me<br />
So hold me, until it sleeps</p>
<p style="text-align:justify;">
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fearlessinsomnia.wordpress.com/22/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=22&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>I&#8217;m you&#8217;re pain when you can&#8217;t feel&#8230;</title>
		<link>http://fearlessinsomnia.wordpress.com/2009/06/19/im-youre-pain-when-you-cant-feel/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 09:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fearlessinsomnia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[Sad but True]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das hier hab ich vor kurzer Zeit mal angefangen&#8230; Keine Ahnung, warum ich nicht weitergemacht habe?! Vielleicht hat mich einfach eine andere Idee ergriffen, so wie immer&#8230; „Lass uns einfach so tun, als ob alles in Ordnung wäre. Lass es uns einfach tun, komm schon. Lass uns einfach so tun.“, befohl mir das „Wesen“, welches [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=12&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000080;"><strong>Das hier</strong></span> hab ich vor kurzer Zeit mal angefangen&#8230;</p>
<p>Keine Ahnung, warum ich nicht weitergemacht habe?!</p>
<p>Vielleicht hat mich einfach eine andere Idee ergriffen, so wie immer&#8230;</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">„Lass uns einfach so tun, als ob alles in Ordnung wäre. Lass es uns einfach tun, komm schon. Lass uns einfach so tun.“, befohl mir das „Wesen“, welches mir wohl am Nächsten war – die Stimme in meinem Kopf, die der meinigen – wenn ich mit anderen Individuen sprach – so sehr glich, dass ich mich immer wieder fragte, ob dies womöglich  daran liegen könnte, dass ich eigentlich mit „mir selbst“ sprach. Doch es hatte nicht lange gedauert, da hatte ich heraus gefunden, dass es sich bei dieser Stimme nicht um die meinige handelte, sie war etwas anders. Gut, sie war jetzt nicht signifikant anders als mein Stimmorgan, jedoch war ich der Überzeugung, dass es sich um „etwas Anderes“ als um meine eigenen Gedanken handeln musste, weil diese Stimme oft mit mir – und meinen Gedanken – diskutierte, bis wir beide umzufallen drohten. Mir ist durchaus bewusst, welchen Eindruck diese ganze Stimmsache jetzt übermitteln mag – könnte es nicht einfach nur sein, dass ich schizophren war, oder gar verrückt. Nein, der Meinung war ich jedenfalls nicht.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich hatte nicht das beste Los gezogen, jedoch auch nicht das schlechteste. Warum also beschweren? Warum sollte ausgerechnet ich psychische Wehwehchen haben, wenn es doch so viele Menschen auf dieser Welt gab, die größere Probleme hatten, als ich? Sie gehen richtig in der Annahme, dass ich die Dinge immer schon gerne verdrängt habe. Egal. Nun aber erstmal zum Beginn meiner kleinen „Geschichte“.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Es war eine trostlose Zeit, als meine Eltern sich scheiden ließen. Einige Erinnerungen an diese schwere Zeit kann ich immer noch genau und bis ins kleinste Detail getreu sehen, andere wiederum scheinen – je älter ich von Jahr zu Jahr werde – einfach zu verschwinden, und auch wenn mir manche Erinnerungen noch heute Schmerzen bereiten, weil sie mich an das erinnern, was ich damals empfunden habe, möchte ich sie nicht loslassen. Sie sind ein Teil von mir, jedes Erlebnis und jede Erfahrung haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Manchmal hasse ich mich selbst, genau so wie ich jetzt bin und wenn es mal wieder soweit ist, dann frage ich mich, ob es wohl daran liegt, dass ich es in meinem Leben nicht immer leicht hatte?! Aber andere hatten es doch viel schlechter, andere sind viel ehrgeiziger, fleißiger und intelligenter wie ich. Ich muss auch nicht das intelligenteste Wesen auf dieser Erde sein. Nein, das ist nicht mein Bestreben. Ich möchte einfach nur alles richtig machen, weil ich Angst vor meiner Zukunft habe. Ich habe Angst, dass meine Vergangenheit mich abermals einholt, und dass meine Zukunft vielleicht mal so wird, wie meine Vergangenheit war – weil ich einfach nicht fleißig genug war. Weil ich nicht in jede meiner Vorlesungen gegangen bin, sondern oftmals einfach im Bett liegen blieb – weil ich immer wieder die perfektesten Ausreden finden konnte – für mich und die anderen, darin bin ich übrigens besonders gut&#8230;.&#8220;</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
</blockquote>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><em>Was einem nicht alles durch den Kopf geht&#8230;</em></p>
<p style="text-align:left;"><em>Dazu eine Anekdote von der wohl unbestritten besten Metal-Band auf dieser Welt: </em></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;"><em>I’m your dream, make you real<br />
I’m your eyes when you must steal<br />
I’m your pain when you can’t feel<br />
Sad but true</em></span></p>
<p><em>I’m your dream, mind astray<br />
I’m your eyes while you’re away<br />
I’m your pain while you repay<br />
You know it’s sad but true, sad but true</em></p>
<p><span style="color:#000000;"><em>Hate, I’m your hate<br />
I’m your hate when you want love<br />
Pay, Pay the price<br />
Pay for nothing’s fair</em></span></p>
<p><em>Hey, I’m your life<br />
I’m the one who took you there<br />
Hey, I’m your life<br />
And I no longer care</em></p></blockquote>
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	</item>
		<item>
		<title>If someone said three years from now&#8230;</title>
		<link>http://fearlessinsomnia.wordpress.com/2009/06/14/if-someone-said-three-years-from-now/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 19:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fearlessinsomnia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spontanes]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Traurigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;you&#8217;d be long gone&#8230; Ich kann es nicht fassen. Verstehen kann ich es erst recht nicht, und ich frage mich immer wieder, wieso das Leben so ungerecht ist?! Wieso müssen solche Dinge überhaupt passieren? Ich bin immer noch im absoluten Schockzustand, und ich habe das Gefühl, ich muss mir das jetzt von der Seele schreiben. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=7&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color:#339966;">&#8230;you&#8217;d be long gone&#8230;</span></em></p>
<p style="text-align:justify;">Ich kann es nicht fassen. Verstehen kann ich es erst recht nicht, und ich frage mich immer wieder, wieso das Leben so ungerecht ist?! Wieso müssen solche Dinge überhaupt passieren?</p>
<p style="text-align:justify;">Ich bin immer noch im absoluten Schockzustand, und ich habe das Gefühl, ich muss mir das jetzt von der Seele schreiben.</p>
<p style="text-align:justify;">Wieso ärgern wir uns über so belanglose Dinge, über Dinge, die eigentlich keinen Einfluss auf unsere eigenen Leben haben, in meinem Fall über die verlorene Meisterschaft meines Lieblingsvereins und des dadurch verhinderten Aufstiegs in die erste Liga &#8211; und das durch Schiebung, wieso hab ich mir gestern noch den Kopf darüber zerbrochen und heute&#8230;heute scheint plötzlich alles egal zu sein, denn es ist etwas passiert, das tausend Mal schlimmer ist und zwar für einen Menschen, der mir mehr als nahe steht.</p>
<p style="text-align:justify;">Wieso ärgere ich mich überhaupt über so viele Dinge in meinem Leben, über Geschenisse, die mir doch egal sein könnten, denn ich hab das, was am Wichtigsten ist. Das Leben. Ich weiß, das hört sich verdammt kitschig an, und das mag auch nicht jedermanns Sache sein, aber wieso schätze ich das Leben an sich so wenig? Hilft es, wenn ich mir vornehme, dass ich mich in Zukunft ändern werde? Hilft es mir dabei, wenn ich gerade mit einem mir nahe stehenden Menschen streite, wegen Belanglosigkeiten, hilft es mir in diesem Falle dabei, mir zu denken: &#8222;Halt einfach die Klappe und schalt mal dein Hirn ein, es ist nicht nur zur Zierde da. Denk mal darüber nach, was du überhaupt hast. Bist du dir überhaupt im Klaren, dass deine Familie pudelgesund ist, sie alle &#8211; im Vergleich zu anderen &#8211; tolle Leben führen und das du diese Tatsache überhaupt nicht schätzt?&#8220; So oder so ähnlich&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Ich weiß nicht, ob die derzeitigen Vorfälle mir in Zukunft dabei helfen werden, das Leben an sich mehr zu schätzen. Zu schätzen, dass es meinen Liebsten gut geht, und ein bisschen mehr Dankbarkeit auszudrücken. Ich weiß nicht, ob es mir gelingen wird, mich daran zu erinnern, wenn ich mich über irgendeine Kleinigkeit beschwere, oder mir Gedanken über belanglose Ereignisse mache.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Einzige was ich zu diesem Zeitpunkt weiß ist, dass das Leben viel zu kurz ist, und dass mir das schon in mehreren Fällen bewiesen wurde. Wie gesagt, ich selbst hatte das Glück, bisher nicht einen wichtigen Menschen zu verlieren, aber es gibt so viele Menschen in meinem Umfeld, wichtige Menschen, die andere Geliebte  verloren haben. Mein Freund. Eine meiner Freundinnen. Und jetzt meine beste Freundin, die ich schon seit dem Kindergarten kenne. Wir beide sind schon vor fast zwei Jahrzehnten gemeinsam in der Buddelkiste gekrabbelt und ich wage es zu behaupten, dass ich sie besser kenne, wie meine eigene Westentasche. Auch wenn wir seit einiger Zeit nicht mehr in derselben Stadt wohnen, ich habe mich ihr immer nahe gefühlt. Umso schlimmer die Nachricht, die mich heute in diesen oben genannten Schockzustand versetzte. Ihre Mutter ist vor zwei Tagen gestorben. Einfach so. Schlaganfall. Sie war im Vergleich zu meinen eigenen Eltern jung, außerdem war sie sportlich und aktiv. Wir waren gemeinsam in Urlaub, und das nicht nur einmal. Und plötzlich ist diese Person einfach weg. Es ist nichts mehr so wie zuvor, und man fragt sich, warum das Leben so ungerecht ist. Es zeigt einem, wie schnell es gehen kann, und es zeigt mir,w ie verdammt undankbar ich bin. Ich hasse es&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Aber&#8230;wenn es mir so geht, wie wird es dann erst meiner besten Freundin gehen? Sie ist 20 Jahre jung und musste die Leiche ihrer eigenen Mutter sehen, zur Identifizierung. In welchem Gefühlszustand sie sich jetzt befindet, kann ich mir nicht vorstellen, da ich selbst noch nie in solch einer Situation war. Ich fühle mich schlecht, weil ich jetzt nicht bei ihr sein kann, aber ich denke mir, dass ich ihr momentan nicht viel helfen kann. Ein derartiger Verlust ist wohl erst nach viel viel Zeit zu verkraften &#8211; und nicht einmal dann vollkommen. Das Wichtigste für mich ist, dass sie weiß, dass ich immer für sie da bin und dass sie immer auf mich zählen kann. Ich würde alles stehen und liegen lassen, wenn sie mich ruft. Ich würde alles tun. Aber sie ruft nicht&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Und ich verstehe es. Ich weiß, wie es mir jetzt geht. Und ich versuche, mich in ihre Lage zu versetzen, aber so sehr ich es auch versuche, ich weiß, dass ich es nicht kann und hoffentlich nicht so schnell können werde. Ich bin dazu nicht in der Lage, und es macht mich fertig, wenn ich daran denke, wie es ihr gehen muss.</p>
<p style="text-align:justify;">Aber mir sind die Hände gebunden. Ich kann nichts tun. Ich kann nicht rückgängig machen, was passiert ist. Ich weiß nicht, ob es das &#8222;Schicksal&#8220; war &#8211; ob es das überhaupt gibt und wenn ja, warum jetzt und auf diese Art und Weise? Ich glaube, das Schicksal ist ein schwacher Trost.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich kann nur versuchen, mir etwas vorzunehmen. Dankbarer zu sein. Dafür, dass ich meine Lieben noch habe. Dafür, dass es mir gut geht. Dafür, dass wir alle gesund sind. Und ich kann versuchen, an die Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein unglaublicher Verlust, der auch mich trifft.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>R.I.P. M. &#8211; ich werde dich niemals vergessen, und versuchen, deiner Tochter die beste Stütze zu sein.</em></p>
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		<title>Welcome&#8230; please enter the circus!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 22:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fearlessinsomnia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spontanes]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Langeweile]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vielen Fehlstarts versuche ich jetzt einen neuen Blog, und ich hoffe, dass ich es dieses Mal etwas länger schaffe, mich auch wirklich darauf zu konzentrieren (mir rauschen so viele verschiedene Gedanken durch den Kopf, die man verschriftlichen könnte, sodass ich gar nicht weiß, was ich zuerst aufschreiben soll, aber mit viel Glück wird dieses [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=1&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong><em><span style="color:#008000;">Nach vielen Fehlstarts versuche ich jetzt einen neuen Blog,</span></em></strong></p>
<p style="text-align:justify;">und ich hoffe, dass ich es dieses Mal etwas länger schaffe, mich auch wirklich darauf zu konzentrieren (mir rauschen so viele verschiedene Gedanken durch den Kopf, die man verschriftlichen könnte, sodass ich gar nicht weiß, was ich zuerst aufschreiben soll, aber mit viel Glück wird dieses neue Projekt hier gelingen).</p>
<p style="text-align:justify;">Warum ich hier hergekommen bin?</p>
<p style="text-align:justify;">Wie ich hier hergekommen bin?</p>
<p style="text-align:justify;">Tja das liegt wohl an einer Studienkollegin &#8211; nein, eigentlich würde ich sie inzwischen als eine mehr als gute Freundin betiteln &#8211; welche hier ebenfalls einen Blog hat, und auf welchen ich zufällig gestoßen bin. Ich war beeindruckt, okay, das klingt jetzt etwas übertrieben, aber die Idee wieder mal sowas Ähnliches zu starten gefällt mir, und deshalb bleibt mir nur noch Eines zu sagen übrig&#8230; please enter the circus (und das hat jetzt bitteschön nichts mit Mrs. &#8222;it&#8217;s Britney &#8211; Bitch&#8220;-Spears zu tun &#8211; nur für alle,  die eventuell diese Frau mit diesem Satz assoziieren). Und nein, ich bin auch kein Fan vom Circus, ganz im Gegenteil.</p>
<p style="text-align:justify;">Und warum dann dieser Satz? Ich glaub das wird sich anhand meines kuriosen, drunter-und-drüber Lebens ganz gut erklären lassen&#8230;mehr dazu später.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fearlessinsomnia.wordpress.com/1/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fearlessinsomnia.wordpress.com&amp;blog=8163946&amp;post=1&amp;subd=fearlessinsomnia&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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